Betrug per Telefon – Warnhinweis der Polizei

Meldungen aus dem Polizeirevier Lahr
Meldungen aus dem Polizeirevier Lahr

Das Polizeirevier Lahr weist daraufhin, dass Bürger aus Lahr in den vergangenen Wochen  Anrufe von angeblichen Rechtsanwaltskanzleien bzw. diversen Polizei- oder Justizbehörden erhalten haben. Betrüger versprachen, den betroffenen Personen größere Gewinnsummen, die sie aber erst nach Zahlung einer nicht unerheblichen Gebühr erhalten würden. Die zumeist ahnungslosen Rentner ließen sich dann zu Bargeldüberweisungen ins  Ausland, bevorzugt in die Türkei, überreden. Tatsächlich gelang es den Unbekannten durch diese Masche eine 77-jährige Frau um über 15 000 Euro zu erleichtern. Indem sie den angeblichen Gewinnbetrag auf eine sechsstellige Summe erhöhten, überwies die Geschädigte wiederkehrend Geldbeträge ins Ausland. Nicht nur diese Mitbürgerin hatte auf ihrem Telefondisplay  deutsche Rufnummern abgelesen, die sich wie eine spätere Überprüfung ergab, als tatsächlich existent erwiesen. Die Rechtsanwaltskanzleien bzw. Behörden hatten mit den Anrufen allerdings nichts zu tun, so die Recherchen der Polizei.
Die Polizei warnt daher eindringlich vor diesen Machenschaften. Keinesfalls sollte auf die Angebote der äußerst gewieften und selbstsicher auftretenden Betrüger eingegangen werden. Auch von Rückrufen bei den angeblichen „Behörden“  wird abgeraten. Vielmehr sollte man die örtliche Polizeidienststelle benachrichtigen und sich Rat einholen.
Es gilt der Grundsatz, dass Behörden keinesfalls Gebühren über das Telefon eintreiben. Geldbeträge, die bei solchen Gelegenheiten ins Ausland überwiesen werden, sind in aller Regel unwiederbringlich verloren.

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