Förster Lothar Bellert bringt Ruster Gemeinderat auf den neuesten Stand in Sachen Forstplanung

Über ökologische, aber auch über ökonomische und technische Fragen rund um
den Ruster Wald unterrichtete kürzlich Revierförster Lothar Bellert die Vertreterinnen und
Vertreter des Gemeinderates, der Verwaltung und des Forstbezirkes Lahr – vertreten durch
Leiter Bernhard Ihle – bei der jährlichen Waldbegehung.
Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer von der neuen Methode zur Sanierung von
Wald- und Maschinenwegen, die für die Holzernte benötigt werden. Diese Wege sind
durch die schweren Belastungen häufig in einem schlechten Zustand. Anstatt aufwendig
Kies einzubringen und das Gelände per Hand zu ebnen, wird seit kurzem auf die Dienste ei-
nes Großtraktors zurückgegriffen. Während beim Wegebau kurzzeitig viel Kraft
und Energie gefragt waren, benötigte die ebenfalls von Bellert vorgestellte Aufforstung
der vom Orkan Lothar 1999 gerodeten Flächen eine ruhige Hand und einen langen Atem. Über 3750 Eichen, Linden und Hainbuchen wurden damals gepflanzt und müssen bis heute vor allem gegen Wildbiss geschützt werden. Kürzlich wurde darüber hinaus erstmals das Unterholz gerodet. Insgesamt zeigten sich die Räte vom guten Zustand des Waldes beeindruckt. Bürgermeister Günter Gorecky dankte Revierförster Bellert für die geleistete Arbeit: IMAG2061

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