Grenzüberschreitendes Schulprojekt zu 50 Jahren Elysée-Vertrag: 4.000 Schüler treffen sich im Europa-Park

Die selbst gestalteten Kunstwerke der Schüler wurden in einer beeindruckenden Ausstellung präsentiert
Die selbst gestalteten Kunstwerke der Schüler wurden in einer beeindruckenden Ausstellung präsentiert

Roland und Jürgen Mack, Inhaber Europa-Park, begrüßen die Schüler aus Frankreich und Deutschland
Roland und Jürgen Mack, Inhaber Europa-Park, begrüßen die Schüler aus Frankreich und Deutschland

Die zweiten Klassen der Grundschulen aus Altdorf und Rossfeld im Elsass mit ihren Kunstwerken: „Madame Louise Bodot“ und „Crictor, die gute Schlange“
Die zweiten Klassen der Grundschulen aus Altdorf und Rossfeld im Elsass mit ihren Kunstwerken: „Madame Louise Bodot“ und „Crictor, die gute Schlange“

4.000 Kinder freuen sich über ein gelungenes Projekt und fiebern erlebnisreichen Stunden in Deutschlands größtem Freizeitpark entgegen
4.000 Kinder freuen sich über ein gelungenes Projekt und fiebern erlebnisreichen Stunden in Deutschlands größtem Freizeitpark entgegen

Anlässlich des Jubiläums des Elysée-Vertrags trafen sich am 11. Juni 2013 100 Klassen aus je 50 deutschen und französischen Schulen zum Abschluss eines Begegnungsprojektes im Europa-Park. Unter dem Motto „100 Schulen für Tomi Ungerer“ beschäftigten sich die Schüler aus Deutschland und Frankreich rund zehn Monate mit den Kinderbüchern des elsässischen Künstlers. Zum Projektende fand ein Schülertreffen in Deutschlands größtem Freizeitpark statt, bei dem die über 500 selbst gestalteten Kunstwerke in einer beeindruckenden Ausstellung präsentiert wurden. 50 Jahre nach der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags, beteiligten sich 100 Klassen aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Elsass an dem Schulbegegnungsprojekt „100 Schulen für Tomi Ungerer“. Die Schüler beschäftigten sich seit dem vergangenen Herbst gemeinsam mit den Partnerklassen aus dem Nachbarland mit der Kinderliteratur von Tomi Ungerer. Das Begegnungsprojekt wurde zu Ehren des Künstlers durch die Akademie Straßburg und das Kultusministerium von Baden-Württemberg initiiert und von den französischen, elsässischen und deutschen Kultusbehörden unterstützt. Tomi Ungerer hat sich in mehr als 80 Kinderbüchern schon immer für die Rechte der Kinder auf Eigenständigkeit, Neugierde und Selbstverwirklichung eingesetzt. Die „TOMIBIB“-Sammlung, ein so genannter Materialkoffer mit deutschen und französischen Kinderbüchern, Spielen und pädagogischen Anregungen, inspirierte die Schüler bei der Umsetzung der vielfältigen Kunstwerke. Um die Bücher und Bildbände Ungerers besser zu verstehen, wurden in den Klassen Geschichten erzählt, gespielt, gemeinsam musiziert, getanzt und gebastelt. Auf dem Programm standen auch Theater-, Kino- und Museumsbesuche. Durch das Projekt wurde den Kindern die Möglichkeit geboten, die Sprache und Kultur der Nachbarn kennenzulernen. Höhepunkt des Schulbegegnungsprojektes war das gemeinsame Schülertreffen am 11. Juni im Europa-Park, zu dem alle teilnehmenden Klassen von der Familie Mack eingeladen waren. Roland Mack, Inhaber des Europa-Park, begrüßte die Klassen und bedankte sich für das große Engagement aller Mitwirkenden, das maßgeblich zur Belebung der deutsch-französischen Freundschaft beigetragen habe. Auch Willi Stächele, Mitglied des Landtags und erster Präsident des Oberrheinrats, nahm an der Veranstaltung teil und zeigte sich begeistert: „Der Europa-Park wird seinem Anspruch, Vergnügen mit Wissen und Kultur zu verbinden, erneut gerecht. Es ist toll, wie die jungen Menschen die Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland hier leben. Das ist die zentrale Zukunftssicherung eines erfolgreichen und stabilen Europas. “ Die knapp 4.000 Kinder präsentierten ihre Projektergebnisse wie beispielweise Tomi Ungerers Hauptfiguren „Crictor, die gute Schlange“ und „Madame Louise Bodot“, die sie aus Pappmasche gebastelt hatten in einer Ausstellung. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von einer Schülerband, die eigens für diese Gelegenheit Songs komponiert hatte. Als besondere Überraschung hatten alle Schüler einen „Flashmob für Tomi“ einstudiert, der mit allen am Projekt beteiligten Klassen gemeinsam aufgeführt wurde. Anschließend freuten sich Schüler und Lehrer über weitere erlebnisreiche Stunden in Deutschlands größtem Freizeitpark. Weitere Informationen zum Projekt unter www.tomibib.eu.

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