Kilwi 2013 in Rust trotzte dem Regen / Sehr guter Erfolg am Nachittag

Zauberer Michael Parlez unterhielt an unterschiedlichen Standorten die Kilwi-Besucher
Zauberer Michael Parlez unterhielt an unterschiedlichen Standorten die Kilwi-Besucher

Jugendfeuerwehr und Feuerwehr präsentierten sich beim Rathaus. Sogar Fahrten mit dem Hubsteiger waren möglich.
Jugendfeuerwehr und Feuerwehr präsentierten sich beim Rathaus. Sogar Fahrten mit dem Hubsteiger waren möglich.

Die Änderung der Kilwi-Aktion des Ruster Gewerbeverbundes hat in diesem Jahr begonnen und fand trotz Dauerregens in den Morgenstunden sehr guten Anklang. Am Nachmittag blieb es trocken und so waren Hunderte unterwegs. Sie besuchten die Ruster Geschäfte, kauften ein und ließen sich ein Kilwi-Essen der Gastronomen munden.
Der Gewerbeverbund will vom „Wanderimage“ weg und stellte die diesjährige Aktion unter das Motto „Rust im Trend“. Neu war ein QR-Code-Sammelspiel, das testweise stattfand und auch die Verpflichtung eines Künstlers, der an verschiedenen Punkten im Dorf die Leute unterhielt und verblüffte. Mit der Wahl von Michael Parlez aus Freiburg hatte man ein glückliches Händchen bewiesen. Parlez zauberte, ließ seine Puppen reden und war mit seiner transportablen Beschallungsanlage gut zu verstehen. Um das Kilwi-Fest wieder zu dem zu machen, was es früher einmal war, nämlich das größte Volksfest in der Gemeinde, bekam der Verbund in diesem Jahr zum ersten Mal Hilfe von der Freiwilligen Feuerwehr. Feuerwehr und Jugendfeuerwehr hatten vor dem Rathaus einen Infostand aufgeschlagen. Dabei informierten sie nicht nur über ihre Arbeit, sondern boten auch Fahrten mit der Hubarbeitsbühne an. So konnte man sich das Kilwi-Treiben von oben ansehen. Die ansprechenden herbstlichen Dekorationen der Gemeinde an den Ortseingängen und im Zentrum waren richtige Blickfänge und auf dem Sonnenplatz drehte gemütlich das Kinderkarussell seine Runden.
Die Geschäftsleute waren zufrieden mit ihren Umsätzen, im letzten Jahr fand an diesem Wochenende ja bekanntlich das Dorfjubiläum statt. Da standen die Theaterstücke und das Rahmenprogramm im Fokus der Kilwigäste. In diesem Jahr waren die Besucher wieder auf das einkaufen sowie auf das Stempel oder QR-Codes sammeln ausgerichtet.
Einziges Manko: Die rund 20 Flohmarktanbieter hatten im strömenden Regen ihre Stände aufgebaut und bauten im Dauerregen auch gleich wieder ab, weil sie sich kein großes Geschäft versprachen. Das war gut für die Wenigen, die ausharrten: Sie wurden am späten Nachmittag noch mit vielen Gästen belohnt.
Für die Mitglieder des Gewerbeverbundes und auch für die Gemeinde dürfte der Facebook-Eintrag einer Kilwi-Besucherin eine große Freude sein: „Schön war es wieder im Dorf. Danke dafür!“.

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