"Summer in Rust" mit Regen: Kurzfristig soulte und feierte man in der Rheingießenhalle

Aller guten Dinge sind drei: Am Donnerstag sollte mit einem Open-Air-Konzert der Gruppe „Soul´s back in town“ auf dem Sonnenplatz die Veranstaltungsreihe „Summer in Rust“ beendet werden. Am Vormittag zeigten dann alle Wettervorhersagen einen kräftigen Landregen an. Aber in Rust ist man flexibel: Kurzerhand wurde die Veranstaltung in die Rheingießenhalle verlegt. Fetzige, bluesige Musik und kalte Getränke sowie leckere Speisen konnten auch in der Rheingießenhalle geboten werden.

„Wir hatten zwei Möglichkeiten: Die Veranstaltung abzusagen oder einfach unter ein Dach zu verlegen“, resümierte Bürgermeister Kai-Achim Klare am Abend in der Halle. Absagen wollte das Event niemand, also galt es mit vereinten Kräften zu improvisieren. Zwar wäre die Band am Abend auf der Rundbogenbühne auf dem Sonnenplatz im Trockenen gewesen, die Besucher wären aber völlig den Unbilden des Wetters ausgesetzt gewesen. In Zusammenarbei mit der Beschallungs- und Beleuchtungsfirma Megatron von Mario Friese und mit dem Bauhof wurde das ganze Konzept kurzerhand in trockene Tücher gebracht und in die Rheingießenhalle verlegt.
Verschiedene Ruster Betriebe sorgten für die Bewirtung und stellten ihre Verkaufsstände in der Halle oder ihren Wurstbräter vor der Halle auf. Um 17 Uhr sollte die Veranstaltung beginnen und auf die Minute setzte auch der starke Regen ein: Also alles richtig gemacht. Ab 19 Uhr war die Herbolzheimer Formation „Soul´s back in town“ auf der Bühne in Aktion. Die elfköpfige Formation mit Bläsersatz und drei Sängerinnen hatte das Publikum schnell in ihren Bann gezogen. Die Formation aus der Galurastadt gibt es übrigens seit 1993. 1994 fand das erste Konzert der bluesbegeisterten Musikerinnen und Musiker statt. Gallionsfiguren der Band sind die Sängerinnen und „Soulangels“ Sibylle Schmitz-Hundertmark, Susanne Karkossa und Susanne Frank. Der Bläsersatz hielt es auch in Rust nicht auf der Bühne und so zogen Trompete, Posaune und Co einfach mal kurz zwischen dem Publikum her. Bei Soul´s back in town spielten am Donnerstag in der Stammbesetzung auch Wolfang „Trom“Peter und sein Bruder Dietmar Peter an der Gitarre mit. Als es dunkel wurde waren alle Plätze in der Halle belegt und die erhöhten Temperaturen in der Halle sorgte auch für den richtigen Getränkeumsatz.